Eine Gründung voranzutreiben kann leider mitunter kostspielig sein. Auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene gibt es glücklicherweise eine Vielzahl an Programmen, die Innovation, Digitalisierung, Hightech-Entwicklung und neue Geschäftsmodelle unterstützen wollen. Leider ist der berühmte „Förderdschungel“ komplex und wer sich nicht professionell damit beschäftigt, übersieht Chancen oder scheitert an Formalien.
Wie greifen Fördermittel überhaupt?
Für Unternehmen sind Fördermittel vor allem eines: externe Finanzierungsbausteine, die ihre Innovations- und Digitalisierungsprojekte finanziell entlasten und Risiken reduzieren. Im Kern geht es um zwei Typen. Einerseits rückzahlbare Zuschüsse wie bspw. Innovationsgutscheine des Landes, INQA-Coaching und ZIM. Andererseits steuerliche Förderungen wie z.B. die Forschungszulage.
Was ist förderfähig?
Das lässt sich pauschal nicht sagen, da manche Fördermittel mit der Zeit auslaufen und je nach Wirtschafts- und Politiklage auch neue hinzukommen können. Typische förderfähige Vorhaben sind aber oft:
- Neue digitale Produkte und Services
- Hightech-Entwicklung und KI-Anwendungen
- Prototypen und Pilotprojekte im Markt
- Organisations- und Prozess-Transformation
Ab wann lohnt sich eine Förderung?
Für ganz kleine Einzelmaßnahmen (z. B. ein einzelnes Standardtool) lohnt sich der Aufwand in der Regel nicht. Ab einem mittleren fünfstelligen Projektvolumen kann es bereits interessant werden – insbesondere, wenn es sich um ein klar umrissenes Innovations- oder Digitalvorhaben handelt. Sehr attraktiv wird es bei größeren Entwicklungs- und Transformationsprojekten, die sich über mehrere Monate oder Jahre erstrecken.

