„Future Skills“ für die Wettbewerbsfähigkeit

Technologien ändern unsere Art zu wirtschaften, das ist klar. Doch nicht die Technologien alleine ermöglichen einen Wandel, sondern vor allem die Fähigkeiten, die Mitarbeitenden mitbringen, um diese sinnvoll einzusetzen. Es sind künftig also vor allem Kompetenzen gefragt, die Menschen befähigen, in dynamischen, technologiegeprägten und unsicheren Umfeldern wirksam zu handeln.

Warum Future Skills geschäftskritisch sind

Technologie lässt sich einkaufen, Kompetenz nicht. Unternehmen, die Future Skills gezielt entwickeln, sind innovativer, anpassungsfähiger und attraktiver für Fachkräfte und langfristig zukunftsfähig. Sie reagieren schneller auf Marktveränderungen und nutzen digitale Potenziale besser aus. Future Skills sind damit ein strategischer Wettbewerbsfaktor.

Future Skills = Soft Skills?

Digitale und technologische Kompetenzen, wie ein Grundverständnis für KI und Automatisierung, Datenkompetenz und für digitale Geschäftsmodelle sind natürlich wichtig. Es sollte aber nicht vergessen werden, sich auch auf „weiche“ Eigenschaften, wie methodische, kognitive, soziale und persönliche Kompetenzen zu konzentrieren. Mitarbeitende müssen Technologien nicht programmieren, aber verstehen, einordnen und anwenden können.

Wichtige Future Skills sind beispielsweise:

  • Kritisches und systemisches Denken
  • Lernfähigkeit und Lernbereitschaft
  • Innovations- und Experimentierfähigkeit
  • Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit
  • Kommunikations- und Kollaborationsfähigkeit (auch virtuell)
  • Empathie und Perspektivwechsel
  • Selbstorganisation und Eigenverantwortung
  • Veränderungsbereitschaft und Resilienz

Sie entscheiden darüber, wie gut Veränderungen angenommen und umgesetzt werden.

Wie entstehen diese Skills?

Future Skills entstehen nicht durch einzelne Trainings. Sie müssen strategisch verankert werden, beispielsweise über Lernmöglichkeiten im Alltag, Experimentierräume und Führungskräfte, die Lernen und Entwicklung fördern.